Fasten, Achtsamkeit, Mitmenschlichkeit – und plötzlich braucht es Gott dafür

Stefan Buß entdeckt die säkulare Praxis der Achtsamkeit – und rahmt sie religiös: Fasten macht nur „frei“, wenn es „Raum für Gott“ schafft, Mitmenschlichkeit ist nur wertvoll als Bewegung „hin zu Gott“, Selbstreflexion nur legitim, wenn sie nicht „um uns selbst kreist“ – alles verpackt in auffallend vagen „Vielleichts“ und „Einladungen“

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Fastenzeit: Seelischer Frühjahrsputz oder religiöse Selbstvermarktung? – Das Wort zum Wort zum Sonntag

Benedikt Welter tarnt religiöse Werbung als psychologische Selbsthilfe: Statt wirksamer säkularer Methoden propagiert er Fasten, Beten und göttliche Abhängigkeit – ein Paradebeispiel für die Vereinnahmung menschlicher Probleme zur Vermarktung von Götterglauben.

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„Erinnere dich, wer du bist“: Wenn Popkultur zur Predigt verbogen wird

Buß vereinnahmt eine säkulare Disney-Heldengeschichte für theologische Zwecke, deutet psychologische Mechanismen religiös um, reklamiert universelle Lebensweisheiten als „zutiefst biblisch“ und propagiert dabei ein Menschenbild, das Identität nicht autonom, sondern durch externe göttliche Zusage definiert – eine Vermischung von Kategorien, die sowohl Popkultur als auch Theologie entstellt und menschliche Autonomie zugunsten religiöser Abhängigkeit negiert.

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Gläubiger Fisch an der Angel Gottes

„Das Herz muss an der Angel hängen“: Wenn der Pfarrer zum emotionalen Köder greift

Buß missbraucht die Fischer-Metapher, um totale emotionale Unterwerfung unter Gott zu fordern, diffamiert dabei rationales Denken als „Halbherzigkeit“, glorifiziert irrationale Hingabe als spirituelle Tugend und macht aus autonomen Menschen gefangene Fische am göttlichen Haken – eine anti-aufklärerische Unterwerfungsrhetorik, die Menschen zu religiösen Nutztieren degradiert.

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Kein Platz für Jesus

Liebe als Herrschaftsinstrument: Valentinstag-Moralpredigt von Magdalena Kiess

Frau Kiess vereinnahmt den säkularen Valentinstag für eine christliche Liebesethik, die sie als universelle Norm präsentiert, während sie dabei logische Widersprüche zwischen proklamierter „Weite“ und tatsächlicher normativer Enge produziert und säkulare Moral als defizitär entwertet.

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Föllsch foll hinein – Maskerade der Vereinnahmung: Wenn der Stadtpfarrer die Fastnacht sakralisiert

Buß deutet die weltliche Fastnachtstradition in ein religiöses Instrument um, indem er karnevalistische Lebensfreude als defizitär und maskierte Verzweiflung konstruiert, die nur durch göttliche Liebe geheilt werden kann – eine Enteignung säkularer Kultur zugunsten religiöser Deutungshoheit.

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Wenn Gott Ski fährt: Über die Grenzen religiöser Vereinnahmung des Alltags

Buß‘ Text instrumentalisiert eine säkulare Freizeitaktivität für religiöse Zwecke und konstruiert dabei eine künstliche Abhängigkeit von Gott, die menschliche Autonomie, Selbstwirksamkeit und die Fähigkeit zur eigenverantwortlichen Lebensgestaltung systematisch untergräbt.

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Bischof Gerber entdeckt Humanismus – und verschleiert die Quellen

Bischof Gerber verkauft aufklärerische Menschenrechtsideen als christliches Gedankengut, obwohl das Christentum mit seiner Heiligen Schrift nicht mal über eine brauchbare Moralquelle verfügt; säkulare Begründungen über Empathie, Vernunft und menschliches Leid wären ehrlicher und überzeugender – aber eben nicht christlich.

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Klammer-Woelki - Foto: 11tes-gebot.de

Karneval und Kirche: Wenn der Stadtpfarrer die Deutungshoheit beansprucht

Gedanken zum Impuls Stefan Buß: Friedensgottesdienst der Karnevalisten in Fulda, veröffentlicht am 24.1.26 von osthessen-news.de Pünktlich zur Karnevalssaison meldet sich Fuldas Stadtpfarrer Stefan Buß mit seinem „Impuls“ zum Friedensgottesdienst der Karnevalisten zu Wort. Auf den ersten Blick klingt das harmlos, ja sogar sympathisch: Frieden, Gemeinschaft, Humor mit Herz – wer könnte dagegen sein? Doch bei genauerer Betrachtung offenbart sich ein …

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„Ich mache alles neu“ – Vertröstung statt Handeln

Die Predigt nutzt reale soziale Missstände als emotionales Material für theologische Vertröstung und lenkt durch die Verheißung göttlicher Erneuerung systematisch von konkretem politischem Handeln ab, während sie menschliches Engagement vereinnahmt und strukturelle Ursachen von Leid ausblendet.

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