Die Zeugnisse stehen schon im Regal – Regina Heyder und Schönstatts Zeugenaufruf
Schönstatt sucht neue Zeugnisse zu Kentenich. Die Kirchenhistorikerin Regina Heyder zeigt: Die belastenden stehen längst in Schönstatts eigener Edition.
Kirchen-, Glaubens- und Religionskritik • Aufklärung • Säkularismus • Humanismus
Schönstatt sucht neue Zeugnisse zu Kentenich. Die Kirchenhistorikerin Regina Heyder zeigt: Die belastenden stehen längst in Schönstatts eigener Edition.
Schönstatt sucht Zeitzeugen zu Kentenich – Meldungen gehen an die eigene Adresse. Warum der Aufruf zu spät kommt und was unabhängige Aufarbeitung bräuchte.
Ein roter Punkt am Bischofshaus soll an Missbrauch erinnern. Haltung zeigt sich woanders: bei Entschädigung, Kontrolle und der Dyba-Allee.
Eine KI kommentiert die KI-Enzyklika „Magnifica humanitas“ und die Bischöfe in Fulda: gute Forderungen, geliehene Begründung, ein Maßstab, der auf die Kirche zurückfällt.
Ein Erfahrungsbericht auf dem offiziellen Schönstatt-Portal: Ausschluss aus der Jugendarbeit nach dem Coming-out – während die Vorwürfe gegen den Gründer der Bewegung offen sind.
Buß verlegt den Gottesdienst in den Biergarten und deutet dessen rein weltliche Geselligkeit als Gottesnähe – der Substituierbarkeitstest fällt hier so eindeutig aus wie nie zuvor, und die nebenbei behauptete Allgegenwart Gottes wird, ernst genommen, zur Theodizee-Falle.
Bischof Gerbers Gründonnerstagsmeditation zur Fußwaschung bietet spirituelle Körperlichkeit als Tugend an – und ignoriert dabei vollständig, dass genau jene Körperlichkeit, das Berühren-Lassen und das Vertrauen in kirchliche Autorität, das institutionelle Fundament des massenhaften Missbrauchs durch Kleriker war und ist.
Manchmal überschlagen sich die Meldungen – und dann wird Moralanspruch zum Hohn: Heinrich Bedford-Strohm und der Paderborner Missbrauchsskandal, eine kritische Analyse zu zwei christlichen Pressemitteilungen vom selben Tag
Frau Prumbaum betet darum, dass es Realität wird, dass außer ihr noch viele weitere Menschen aussprechen mögen, dass ihre Kirche etwas gegen den sexuellen Missbrauch durch pädokriminelle Kirchenangestellte tun muss.
Unser Fundstück und TV-Tipp der Woche ist der Film „Gelobt sei Gott“, der gestern auf arte zu sehen war.
Diesmal präsentiert Pfarrer Buß ein weiteres Beispiel religiöser Realitätsverweigerung, die genau die Kriterien einer Wahnerkrankung erfüllt.
Buchtipp: „Vater darf das!“ – Eine Archivdokumentation über den Missbrauch durch den Schönstatt-Gründer Pater Josef Kentenich
Pfarrer Buß hofft, dass Jesus „uns die Augen öffnet und die Ohren und uns zum Reden bringt.“ Ob er dabei an die klerikalen Verbrechen denkt?
Anlässlich der diesjährigen Bischofskonferenz in Fulda war auch die gbs-Kunstaktion „11tes Gebot“ in der Domstadt. Gleich am ersten Tag bekam die „Lange Bank“ prominenten klerikalen Besuch.
Ob Frau Eichert vom Alptraum der katholischen Kirche oder vom Alptraum der Missbrauchsopfer spricht, bleibt unklar. Jetzt solls der Heilige Geist richten…
Gewalt- und Missbrauchsskandal bei den Regensburger Domspatzen: Pfarrer Dr. Beck tritt die Flucht nach vorne an. Doch welche Konsequenzen zieht die Kirche?
Den Kindern bleibt zu wünschen, dass sie sich von dieser katholischen Kiliani-Kaffeefahrt und von der vermittelten Ideologie gut erholt haben. Und dass ihre Erziehungsberechtigten verantwortungsbewusst, vernünftig und anständig genug sind, ihre Kinder vor der systematischen Indoktrination mit religiösen Wahngedanken künftig besser zu bewahren.
Wer die entwicklungsbedingte kindliche Kritiklosigkeit zur religiösen Indoktrination ausnutzt, missbraucht seine Position und die Position der Kinder. Kinder als „Gebetsbücher und Glaubensboten“ zu bezeichnen, sagt viel über die Erwachsenen aus, die sich dieses Missbrauchs bedienen müssen, um ihre angebliche endgültige und übergeordnete Wahrheit, die in Wirklichkeit nichts weiter als menschliche Fiktion und Illusion ist, künstlich am Leben zu erhalten.
Das Auftauchen dieser Eisbergspitze dürfte wieder etliche Menschen zum Kirchenaustritt bewegen, die es bisher noch nicht geschafft hatten, sich von ihrer religiösen Indoktrination zu befreien. Somit wird nicht etwa eine Spaltung innerhalb der Kirchengemeinde, sondern die generelle Abwanderung, besonders nach Bekanntwerden solcher Fälle, zum eigentlichen Problem für die Kirchendiener: Mit jedem Austritt verliert die Kirche an Macht und Geld.
Gastbeiträge geben die Meinung der Gastautoren wieder.

Wikipedia-Zitate werden unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike veröffentlicht.