Christus herrscht? Drei Mechanismen in Stefan Buß‘ Himmelfahrts-Impuls
Buß‘ Himmelfahrts-Impuls aus säkular-humanistischer Sicht: Mythologie mit Selbstimmunisierung, Wertevereinnahmung, kosmische Selbstüberhöhung.
Kirchen-, Glaubens- und Religionskritik • Aufklärung • Säkularismus • Humanismus
Buß‘ Himmelfahrts-Impuls aus säkular-humanistischer Sicht: Mythologie mit Selbstimmunisierung, Wertevereinnahmung, kosmische Selbstüberhöhung.
Stefan Buß‘ Impuls funktioniert als pastorale Beruhigungsmaschine: Er löst diffuse „Verwirrung“ durch eine Beziehungssemantik auf, vereinnahmt universal-humane Tugenden für den christlichen Weg und ersetzt das fehlende Diesseits-Argument durch die Aussicht auf „viele Wohnungen“ im Jenseits.
Behnkens Andacht zur Leipziger Amokfahrt inszeniert die Kirche als naturwüchsigen Trauerort – eine säkular-humanistische Replik.
Stefan Buß verkauft das kirchliche Hessentags-Motto „Im Herzen eins“ als grenzüberschreitende Einladung – tatsächlich ist es ein konfessionell exklusives Selbstvergewisserungsprogramm, das die realen Trennlinien der Kirchen rhetorisch übertüncht, säkulare Tugenden religiös vereinnahmt und menschliche Verantwortung an eine außerweltliche Instanz delegiert.
Wolfgang Beck deutet die Eindämmung der Rache als biblische Errungenschaft – tatsächlich liegen die Wurzeln im antiken Recht und in der Aufklärung, während Christentum und religiöse Rechte bis heute Rache-Rhetorik liefern.
Ein KI-Experiment zeigt: Das pastorale Format des „Bildimpulses“ funktioniert unabhängig vom Bildinhalt – und sagt damit mehr über religiöse Deutungsautomatik als über Kunst.
Säkulare Kritik an Stefan Buß‘ Impuls „Brot in deiner Hand“: entkerntes Bibelzitat, religiöse Vereinnahmung von Empathie und problematische Gewaltverharmlosung.
Die Konfirmationspredigt in der Fuldaer Kreuzkirche illustriert exemplarisch, wie kirchliche Modernisierung auf der Oberfläche bleibt, während vor-moderne Glaubensbehauptungen, institutionelle Rekrutierung und konfessionell konditionierte Bildungshilfe unverändert weiterlaufen.
Wie das „Wort zum Sonntag“ Tschernobyl in seelsorgliche Beliebigkeit verwandelt – und was eine humanistische Erinnerung leisten würde.
Stefan Buß‘ Impuls verkauft ein psychologisch fragwürdiges Schuld-und-Erlösungs-Schema als Heilsbotschaft, pathologisiert normale menschliche Erfahrungen und immunisiert sich rhetorisch gegen jede Überprüfung.
Warum Stefan Buß‘ Bundestheologie historisch, logisch und ethisch nicht überzeugt – eine säkulare Replik.
Der O|N-Kommentar zum Mitgliederschwund der Kirchen verwechselt Kommunikationsprobleme mit einem Substanzproblem, verschweigt den Missbrauchsskandal und verkauft überwiegend staatlich finanzierte Sozialarbeit als kirchliche Leistung.
Warum Krannichs Klosterromantik Gelassenheitstechniken religiös umdeutet, die längst säkular verfügbar sind und was von dem Freiheitsbegriff zu halten ist
Unwissenheit, Ignoranz oder Zustimmung? Buß wirbt für Schönstatt – und verschweigt die dokumentierten Missbrauchsvorwürfe gegen dessen Gründer Pater Josef Kentenich.
Ein frommer Rombesuch verkleidet historisch fragwürdige Überlieferungen und eine gewaltgeladene Institutionsgeschichte als zeitlose geistliche Wahrheit.
Wolfgang Becks Wort zum Sonntag nutzt die Emmaus-Erzählung, um religiösen Zweifel nicht aufzulösen, sondern dauerhaft zu vertagen – und verkauft das als Lebensweisheit.
Ein frommer Impuls über das Emmaus-Gebet entpuppt sich als Lehrstück darüber, wie Religion emotionale Not in Gottesabhängigkeit ummünzt, statt zu eigenständiger Krisenbewältigung zu befähigen.
Stefan Buß‘ Vorsehungsimpuls unter der Lupe: Wie der Schönstatt-geprägte Glaube an Gottes persönlichen Lebensplan die menschliche Selbstverantwortung aushöhlt – eine säkular-humanistische Analyse.
Weihbischof Diez verpackt in seiner Predigt am Ostermontag Krisenpsychologie in religiöse Gewissheitsrhetorik (oder umgekehrt) – und nennt das dann Glauben.
Bischof Gerber predigt zu Ostern über Empathie und Würde – wer glaubt, ist dabei, wer nicht glaubt, auch. Wozu braucht es dann noch die biblisch-christliche Auferstehungmythologie?
Stadtpfarrer Stefan Buß verkauft zur Osterzeit eine Hoffnung, die von einem nicht belegten Gott getragen werden soll – und verschleiert dabei, dass die Metaphern, mit denen er arbeitet, vollständig ohne Religion funktionieren würden.
Eine einzige Zumutung: Wie vorgespielte Ratlosigkeit die Auferstehungsbotschaft vor rationaler Kritik schützt – und warum das unehrlicher ist als offene Verkündigung.
Bischof Gerbers Karfreitagspredigt 2026: Theologische Wendepunkt-Rhetorik, ein anekdotisches Krankheitszeugnis und Hoffnung ohne Inhalt
Karfreitagspredigt in der Fuldaer Kreuzkirche: Zwischen gelungener Symbolsprache, berechtigter Gesellschaftskritik und zwangsläufig blinden Flecken theologischer Erkenntnistheorie.
Gastbeiträge geben die Meinung der Gastautoren wieder.
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Ken Ham ist der beste Spinner, der je mit seinen eigenen Waffen geschlagen wurde. Als sein "kreationistisches Pseudo-Boot-Museum (The Ark…