Religiöse Argumente unter der Lupe
Immer wieder nennen Gläubige religiöse Argumente, mit denen sie die Wahrhaftigkeit ihrer Glaubensgewissheiten belegen möchten. In dieser Serie nehmen wir diese Argumente einzeln unter die Lupe.
Wie die Serie entstand
Auf den Vorschlag von Struan hin hat Scrutator – Ungeschminkte Bibelkritik eine Serie gestartet, in der wir gemeinsam Argumente von Gläubigen prüfen. Um die Serie davor zu bewahren, im Facebook-Nirvana zu verschwinden, und um die Beiträge auch Interessierten zugänglich zu machen, die Facebook nicht nutzen, veröffentlichen wir sie mit freundlicher Genehmigung des Autors hier auf AWQ.DE.
Welche Argumente geprüft werden
Die Serie arbeitet die gängigen Argumente der Reihe nach ab: angeblich erfüllte Prophezeiungen, die „über 500 Zeugen“ der Auferstehung, die Behauptung einer selbstlosen Moral, die es ohne Gott nicht geben könne, die Theodizee-Frage nach dem Leid in der Welt oder die Ausweichbewegung, eine unbequeme Bibelstelle sei „bildlich“ gemeint. Jedes Argument bekommt eine eigene Nummer und eine eigene Analyse.
Wie geprüft wird
Untersucht wird nicht, ob ein Glaube tröstet oder nützt, sondern ob das vorgebrachte Argument trägt: Sind die Prämissen belegt? Folgt der Schluss? Wird der Begriff mitten im Argument gewechselt? Häufig zeigen sich dabei dieselben Denkfehler – Zirkelschluss, Beweislastumkehr und Taschenspielertricks mit Definitionen.
Mitdiskutieren
Fragen, Kommentare und Anregungen können gerne beim zugehörigen Facebook-Post oder hier auf AWQ.DE verfasst werden.
Gottesglaube: Eine anthropologische Grundkonstante?
12. März 2016
Was könnte der Grund dafür sein, dass sich der Glaube an Götter bis heute gehalten hat? – Gastbeitrag von Marcus Müller Ich denke, dass es eine natürliche Sehnsucht ist, z. B. nach der Geborgenheit in der familiären Sippe, was tief in uns steckt, und der Leere (als funktionales Zahnrad im gesellschaftlichen Produktivgetriebe) und Verlorenheit (in der Austauschbarkeit der Ware Mensch
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Christentum = Nächstenliebe und Toleranz?
11. März 2016
Immer wieder liest oder hört man, dass Christentum für Nächstenliebe und Toleranz eintreten würde, so auch in einem Leserbrief, der von Roland Fakler (öffnet in neuem Tab) wie folgt kommentiert wurde: Lieber Herr Tapeser, wenn das Christentum inzwischen Toleranz predigt, ist das ein großer Fortschritt, der aber leider nicht dem Christentum, sondern der Aufklärung zu verdanken ist. Jedes Schulkind weiß
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Die Top 10 der sichersten Methoden, sich bei Atheisten zu blamieren
8. März 2016
Das Fundstück der Woche ist die neue Top 10 von Volker Dittmar (öffnet in neuem Tab): Wenn man vorhat, sich in einer Diskussion mit Atheisten zu blamieren, sind dies die sichersten Wege. Dazu muss man nur einen der folgenden Sätze äußern. Meist erntet man dann den Spott, den man sich verdient hat: 10. Atheismus ist eine Religion Religion ist meist
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10 häufige Gerüchte über Atheisten
4. März 2016
Hin und wieder wird man als Atheist mit allen möglichen Vorurteilen und Gerüchten konfrontiert. Auf der Webseite der Richard Dawkins Foundation (öffnet in neuem Tab) habe ich die Übersetzung eines Blogposts von Lee Myers, Blogger auf www.atheistrepublic.com (öffnet in neuem Tab) gefunden. In dem lesenswerten Beitrag (öffnet in neuem Tab) werden diese 10 Gerüchte kurz beleuchtet und widerlegt: Atheisten glauben,
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Jesus: Kein Einzelschicksal
11. Februar 2016
Für viele Gläubige ist „Jesus von Nazaret“ selbst heute noch eine außergewöhnliche und bedeutsame Gestalt. Den meisten Jesusanhängern dürfte nicht bewusst sein, dass die biblische Darstellung von Jesus mit dem historisch möglicherweise belegbaren Jesus wenn überhaupt bis auf sehr wenige, unbedeutende Punkte nichts gemein hat – jedenfalls nichts, was eine besondere Bedeutung rechtfertigen würde. Diese angebliche besondere Bedeutung verdankt Jesus
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Wenn Wunsch auf Wirklichkeit trifft: Die kognitive Dissonanz und ihre Folgen
10. Februar 2016
Wenn man als Atheist mit einem (gottes-)gläubigen Menschen diskutiert, kommt das Gespräch nicht selten an einen kritischen Punkt. Während der gläubige Mensch von der realen Existenz seines Gottes ausgeht und oft auch eine aktive Einmischung ins Weltgeschehen behauptet, wird der Atheist von der realen Wirklichkeit ausgehen, in der die Naturgesetze gelten. Selbst wenn man sich als Atheist in die Sichtweise
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Kinderfrage: Warum lässt Gott Böses zu?
14. Januar 2016
Frage: Warum lässt Gott Böses zu? Antwort: Auf der Welt gehen nicht alle Menschen fair miteinander um. Außerdem gibt es Naturkatastrophen, durch die manchmal sogar sehr viele Menschen sterben müssen. Menschen, die sagen, dass es einen lieben Gott gibt, können das nicht erklären und sagen deshalb einfach, dass ihr Gott eben einen Willen hat, den wir nicht verstehen können. In
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Kinderfrage: Glauben alle Menschen an denselben Gott?
14. Januar 2016
Frage: Glauben alle Menschen an denselben Gott? Antwort: Die Menschen haben sich schon mehr als 3000 verschiedene Götter ausgedacht. Die meisten davon kennen wir heute nur noch aus Märchenbüchern. Vielleicht hast du schon mal von den griechischen Göttern Zeus, Hermes oder Odysseus gehört. Auch bei uns gab es früher viele verschiedene Götter, zum Beispiel Thor, Freya oder Donar, den Donnergott.
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Kinderfrage: Wie sieht Gott aus?
14. Januar 2016
Frage: Wie sieht Gott aus? Antwort: Niemand weiß, wie Gott aussieht, weil noch nie jemand einen Gott gesehen hat. Die Menschen haben sich schon über 3000 Götter ausgedacht. Manche dieser Götter werden heute noch angebetet. Die meisten finden wir nur noch in alten Märchengeschichten. Einige Menschen haben versucht, Bilder von Gott zu malen. Alle diese Bilder haben sich diese Menschen
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Hört Gott mich, wenn ich mit ihm rede?
13. Januar 2016
Das Bistum Osnabrück hat es sich offenbar zur Aufgabe gemacht, die kindliche Indoktrination im Internet voranzubringen. Zu diesem Zweck betreibt es die Webseite reliki.de (nicht zu verwechseln mit einer sehr ähnlich klingenden, anderen Fiktion), die sich ganz offensichtlich an Kinder wendet. Es ist kaum auszuhalten, mit welcher Selbstverständlichkeit hier Kindern gegenüber Dinge als Tatsachen behauptet werden, die sich jeglicher irdischen
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Beten zwecklos
9. Januar 2016
Wer sich also von Gebeten mehr als bestenfalls einen Placeboeffekt als Folge einer autosuggestiven Illusion erwartet, ist leider auf dem Holzweg. Wer tatsächlich glaubt, Gebete würden von seinem bevorzugten Gott erhört und dass dieser daraufhin ins Geschehen eingreifen würde, der muss diesen logischen Widerspruch ignorieren.
Jetzt lesenWarum lässt Gott das zu?
10. Dezember 2015
These: Leid und Elend gibt/gäbe es, auch ohne Glauben auf dieser Welt weil der Mensch nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht ist. Würde der Mensch das, was der Christ als Gebote oder durch Vorbild Jesus gesagt bekommt oder durch die Humanistische Weltanschauung gesagt wird praktizieren, wäre alles gut! Auch wenn dadurch, dass Menschen oft auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind
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9. Dezember 2015
Dass frühkindliche Indoktrination eine der effektivsten Methoden ist, um religiöses Gedankengut und Wertmaßstäbe an die jeweils nächste Generation weiterzugeben, liegt auf der Hand. Jetzt ist im Bekanntenkreis ein bizarrer Beleg aufgetaucht, der viel über diese raffinierte Methode aussagt: Ein Original Brettspiel „Reise in die Ewigkeit“, das vermutlich irgendwann um 1950 hergestellt worden war. Der Spielplan enthält viele Felder, über die
Jetzt lesenKurze Antworten auf 10 häufig genannte „Gottesbeweise“
23. Oktober 2015
In Diskussionen mit Gläubigen wird man oft mit allen möglichen angeblichen „Gottesbeweisen“ konfrontiert, wie zum Beispiel diesen: „Wissenschaft kann die Komplexität und Ordnung des Lebens nicht erklären. Gott muss es in dieser Weise designt haben.“ „Gottes Existenz wird in den Schriften bewiesen.“ „Einige unerklärbare Ereignisse sind wunderbar, und diese Wunder beweisen die Existenz Gottes.“ „Moral stammt von Gott, und ohne
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