Fundstücke
Fundstücke: Meldungen, Zitate und Veröffentlichungen aus Kirche und Religion – von AWQ aufgegriffen, geprüft und kommentiert.
Rückblick: 104. Katholikentag Würzburg 2026
20. Mai 2026
Zum 104. Katholikentag in Würzburg inszeniert sich die Kirche als Demokratie-Verteidigerin und Wertehüterin – während sie intern nicht demokratisch verfasst ist, ihre gesellschaftliche Basis weiter schrumpft und ihre Privilegienarchitektur sich immer schwerer rechtfertigen lässt.
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#WhatsAppvonJesus – kein Anschluss unter dieser Nummer
27. April 2026
Die Konfirmationspredigt in der Fuldaer Kreuzkirche illustriert exemplarisch, wie kirchliche Modernisierung auf der Oberfläche bleibt, während vor-moderne Glaubensbehauptungen, institutionelle Rekrutierung und konfessionell konditionierte Bildungshilfe unverändert weiterlaufen.
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Was fehlt den Kirchen? – Kommentar zum O|N-Kommentar
19. April 2026
Der O|N-Kommentar zum Mitgliederschwund der Kirchen verwechselt Kommunikationsprobleme mit einem Substanzproblem, verschweigt den Missbrauchsskandal und verkauft überwiegend staatlich finanzierte Sozialarbeit als kirchliche Leistung.
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„Christus lebt!“ – Magisch-mythologischer Trost am Ostermontag
7. April 2026
Weihbischof Diez verpackt in seiner Predigt am Ostermontag Krisenpsychologie in religiöse Gewissheitsrhetorik (oder umgekehrt) – und nennt das dann Glauben.
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Von der Auferstehung zur Empathie – ein weiter Weg
6. April 2026
Bischof Gerber predigt zu Ostern über Empathie und Würde – wer glaubt, ist dabei, wer nicht glaubt, auch. Wozu braucht es dann noch die biblisch-christliche Auferstehungmythologie?
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Hoffnung auf Vorschuss: Wenn Trost von einem fiktiven Konto kommt
5. April 2026
Stadtpfarrer Stefan Buß verkauft zur Osterzeit eine Hoffnung, die von einem nicht belegten Gott getragen werden soll – und verschleiert dabei, dass die Metaphern, mit denen er arbeitet, vollständig ohne Religion funktionieren würden.
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Wenn scheinbar alles zerbricht – und Gott trotzdem nichts erklären muss
4. April 2026
Bischof Gerbers Karfreitagspredigt 2026: Theologische Wendepunkt-Rhetorik, ein anekdotisches Krankheitszeugnis und Hoffnung ohne Inhalt
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Die blaue Stunde und das Problem der Gewissheit
3. April 2026
Karfreitagspredigt in der Fuldaer Kreuzkirche: Zwischen gelungener Symbolsprache, berechtigter Gesellschaftskritik und zwangsläufig blinden Flecken theologischer Erkenntnistheorie.
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„Jesus will mit meinen Wunden in Berührung kommen“ – Analyse einer Bischofspredigt
3. April 2026
Bischof Gerbers Gründonnerstagsmeditation zur Fußwaschung bietet spirituelle Körperlichkeit als Tugend an – und ignoriert dabei vollständig, dass genau jene Körperlichkeit, das Berühren-Lassen und das Vertrauen in kirchliche Autorität, das institutionelle Fundament des massenhaften Missbrauchs durch Kleriker war und ist.
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Katholikenrat Fulda: Guter Wille, schlechte Begründung
2. April 2026
Ein Blick auf die strukturelle Unbrauchbarkeit religiöser Moral: Der Katholikenrat Fulda hat recht – aber wer Menschenwürde mit der Bibel begründet, übersieht, dass aus derselben Quelle auch das Gegenteil folgen kann.
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Chile: Kast und die Schönstattbewegung
17. März 2026
Chiles neuer Präsident Kast regiert als aktives Mitglied der Schönstatt-Bewegung, die durch Missbrauchsskandale, autoritäre Kontrollmechanismen und ein hierarchisches Menschenbild belastet ist – was Fragen aufwirft, ob seine Loyalität dem Rechtsstaat oder der Bewegung gilt.
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Christlicher Anspruch vs. christliche Realität: Heinrich Bedford-Strohm und der Paderborner Missbrauchsskandal
13. März 2026
Manchmal überschlagen sich die Meldungen - und dann wird Moralanspruch zum Hohn: Heinrich Bedford-Strohm und der Paderborner Missbrauchsskandal, eine kritische Analyse zu zwei christlichen Pressemitteilungen vom selben Tag
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„Was wäre, wenn…?“ – Wenn Apologetik als Jugendgottesdienst getarnt wird
11. März 2026
Der Jugendgottesdienst tarnt fundamentalistische Glaubensüberzeugungen als offene Reflexion, nutzt historische Halbwahrheiten, logische Fehlschlüsse und emotionale Manipulation, um junge Menschen für eine autoritäre Ideologie zu gewinnen, die Autonomie als Sünde wertet und kritisches Denken durch Bibelgläubigkeit ersetzt.
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Hörtipp: Radio-Athikan-Podcast aus Österreich
4. März 2026
Hörtipp: Der Radio-Athikan-Podcast aus Österreich liefert Interessantes und Kritisches aus der säkularen Szene und über die Welt des religiösen Wahnsinns.
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„Von Mensch zu Mensch“? Wie Bischof Gerber Theologie hinter Empathie versteckt
22. Februar 2026
Fuldas Bischof Gerber instrumentalisiert seine Krebserkrankung, um säkulare Empathie als spezifisch kirchliches Phänomen zu reklamieren, verschleiert dabei theologische Absurditäten (göttlich bestimmte OP-Termine, Wundergeschichten als Vorbild, Opfertheologie) hinter humanistischer Sprache und lenkt von der strukturellen Krise der Kirche ab, indem er sie als Beziehungsdefizit umdeutet.
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Wer inkludiert hier wen? Fastnachtsgottesdienst in Fulda
11. Februar 2026
Die Kirche vereinnahmt die Inklusionsarbeit säkularer Akteure, indem sie deren Errungenschaften sakralisiert und sich als Gastgeberin inszeniert, obwohl sie selbst von einer Zivilgesellschaft inkludiert wird, die moralisch längst über sie hinausgewachsen ist.
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Bischof Gerber entdeckt Humanismus – und verschleiert die Quellen
7. Februar 2026
Bischof Gerber verkauft aufklärerische Menschenrechtsideen als christliches Gedankengut, obwohl das Christentum mit seiner Heiligen Schrift nicht mal über eine brauchbare Moralquelle verfügt; säkulare Begründungen über Empathie, Vernunft und menschliches Leid wären ehrlicher und überzeugender - aber eben nicht christlich.
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Kreuz-Versetzung in Neuhof: Wenn persönliche Nostalgie über Säkularität siegt
27. Januar 2026
Der Artikel normalisiert religiöse Vereinnahmung öffentlichen Raums durch unkritische Präsentation eines christlichen Symbols als selbstverständliches „Wahrzeichen", ohne die weltanschauliche Neutralität einer pluralistischen Gesellschaft zu berücksichtigen.
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Wenn Märchen Politik ersetzen: Weihbischof Diez und die Illusion göttlicher Friedensstiftung
7. Januar 2026
Statt reale Friedensarbeit zu fördern, flüchtet sich Weihbischof Diez in theologische Rhetorik, die politische Verantwortung an eine imaginäre göttliche Instanz delegiert und damit menschliches Handeln entmündigt.
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Die Sternsinger: Auch 2026 wieder Kinderarbeit für den Kirchenapparat
6. Januar 2026
Die Sternsinger-Aktion lässt Kinder Spenden für eine milliardenschwere Institution sammeln, die einen erheblichen Teil des Geldes intransparent für Priesterausbildung, Kirchenbau und religiöse Missionierung verwendet, statt für bedingungslose humanitäre Hilfe.
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„Ich mache alles neu“ – Vertröstung statt Handeln
2. Januar 2026
Die Predigt nutzt reale soziale Missstände als emotionales Material für theologische Vertröstung und lenkt durch die Verheißung göttlicher Erneuerung systematisch von konkretem politischem Handeln ab, während sie menschliches Engagement vereinnahmt und strukturelle Ursachen von Leid ausblendet.
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Gnade statt Selbstverantwortung: Altjahresabend im Bonhoefferhaus
1. Januar 2026
Der Gottesdienst vermittelt unter emotionaler Überhöhung eine fatale Botschaft der Entmündigung, indem er Menschen lehrt, dass ihre Stärke nicht aus Selbstbehauptung und eigener Handlungsfähigkeit kommt, sondern aus der Abhängigkeit von göttlicher Gnade – und verschleiert damit, dass echte Resilienz aus säkularen Quellen wie Selbstwirksamkeit, sozialer Unterstützung und rationaler Problemlösung erwächst.
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Gottvater als Sozialarbeiter: Gedanken zu Prälat Steinerts Neujahrspredigt
1. Januar 2026
Prälat Steinert verpackt säkulare Sozialarbeit und rationale Gesellschaftsanalyse in religiöse Metaphern, ersetzt konkrete politische Handlungsoptionen durch "Gottvertrauen" und verschleiert damit die eigentliche Verantwortung für den demografischen Wandel, während die Caritas mit Steuergeld finanziert legal diskriminieren darf.
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Alte Rezepte in neuen Worten: Bischof Gerbers Silvesterpredigt 2025/26
31. Dezember 2025
Bischof Gerber predigt Gemeinwohl und Menschenrechte, während er verschweigt, dass diese säkulare Errungenschaften gegen kirchlichen Widerstand sind, und seine Institution weiterhin strukturell Diskriminierung praktiziert und ihre eigenen systemischen Verfehlungen nicht aufarbeitet.
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