Bonifatiussegen: Kirche und Politik in Fulda
Menschen, die eine Totenbeschwörung wie beim Bonifatiussegen für wirksam ansehen, kann man kaum ernst nehmen, wenn sie sich zu politischen Themen äußern.
Kirchen-, Glaubens- und Religionskritik • Aufklärung • Säkularismus • Humanismus
Menschen, die eine Totenbeschwörung wie beim Bonifatiussegen für wirksam ansehen, kann man kaum ernst nehmen, wenn sie sich zu politischen Themen äußern.
Der „Jugendpfarrer“ Renze vom Bistum Fulda scheint nicht nur zu wissen, dass Gott existiert, er behauptet sogar, dass Gott Menschen lieben würde, egal, ob diese seine Wünsche erfüllen. Ein offener Brief zu öffentlichen Behauptungen.
Gedanken zu: Pr[e]digt im Dom – Bischof ALGEMISSEN zu Mariae Himmelfahrt: „Bild des erlösten Menschen“, veröffentlicht am 16.08.16 von Osthessennews Das Hochfest Mariae Himmelfahrt hat der Fuldaer Bischof Heinz Josef Algermissen am Montag als „das Fest des unbeirrbaren Glaubens an den Menschen als Gottes Ebenbild“ bezeichnet. Ob Herrn Algermissen bewusst ist, dass diese Aussage nicht nur un-, sondern sogar in …
Bischof Algermissen aus Fulda scheint nicht nur ein schwerwiegendes Problem mit Menschen zu haben, sondern auch mit dem Kommunismus und mit der Macht des Bösen. Zum Glück leuchtet ihm Maria als „Morgenröte des Heils“ den Weg zur Erlösung.
Seit dem Jahr 2000 haben rund 7 Millionen Christen in Deutschland ihre Herden (katholisch und evangelisch) verlassen – die Gesamtherde ist bis 2015 um 13 Prozent geschrumpft. Der allgemeine Trend hält auch nach dem zweijährigen Austrittsboom weiter an.
Eine Schlagzeile, deren unfreiwillige Komik einem unwillkürlich ein Schmunzeln verschaffen kann: Nicht genug damit, dass offenbar 16 weitere Jugendliche irgendwie dazu gebracht wurden, ihre kostbare, weil einmalige Lebenszeit mit der Verehrung von imaginären Wesen aus der religiösen Scheinwelt zu verbringen – nein, jetzt werden auch noch völlig gewöhnliche Zahlen als „magisch“ erklärt.
Kommentar zu: Pastoral vor Ort lebendig gestalten – Bistumsleitung im Gespräch mit Katholikenrat, Priesterrat und Dechantenvertretern
Eine Gesamtzeit von sage und schreibe über 5 Monaten haben ansonsten vermutlich aufgeklärte Menschen klaren Verstandes im Jahr 2016 allein in Fulda an einem einzigen Tag damit verbracht, ihr christliches Leben zu vollziehen, indem sie das „Hochfest des Leibes und Blutes Christi“ begehen.
Es zeugt von einer geradezu widerlichen Arroganz, Hochnäsigkeit, Überheblichkeit, Verachtung, Weltfremdheit und Geringschätzung, als zuständiger Bischof auf die Selbstanzeige eines Pfarrers wegen sexueller Übergriffe auf Jugendliche mit Entsetzen über dessen Alkoholkonsum zu reagieren, statt sich über das zu entsetzen, was tatsächlich entsetzlich ist.
Kommentar zu: Konfirmation Zwölf „Gottesmenschen“ im Bonhoeffer-Haus eingesegnet, veröffentlicht am 20.5.16 von Osthessennews, Verfasser nicht genannt Zwölf Konfirmanden wurden […] eingesegnet.* Wie genau stellen sich die Konfirmanden und vor allem der Pfarrer eine „Einsegnung“ vor? Was konkret bewirkt eine „Einsegnung“ und wie? Was wäre ohne eine solche Zeremonie anders? Was ist mit Jugendlichen, die nicht „eingesegnet“ werden? Woher weiß der …
Der Fuldaer Bischof Algermissen fordert ein gutes Umfeld für angehende Priester – und macht sie gleichzeitig durch sein eigenes rückwärtsgewandtes, überhebliches und weltfremdes Verhalten überflüssig.
Wer sich privat religiösen Scheinwelten hingeben möchte und die Konversation mit imaginären Freunden oder Herrschern für sinnvoll hält oder gar als überlebenswichtig ansieht, mag das ja gerne tun – die Gedanken sind frei. Wer allerdings Jugendliche mit solch abstrusem Hokuspokus verunsichert, missbraucht seinen erzieherischen Einfluss.
Kommentar zu „Wort des Bischofs“ von Bischof Heinz Josef Algermissen zum Sonntag, 8. Mai 2016: Gehen zu Gott, veröffentlicht am 05.05.16 von Osthessennews Fast schon überraschenderweise enthält das neue „Wort des Bischofs“ mal keine Beleidigungen, sondern einen Schwank aus der Studentenpfarrerzeit. […] Da war, bildlich gesprochen, der Himmel offen. Beschränkungen des Leibes und der Seele fielen ab, Wunder ereigneten sich.* …
Das muss man sich mal vor Augen halten: Da zeigt sich ein Pfarrer, offenbar wegen sexueller Handlungen an Kindern selbst an und seinem Vorgesetzten fällt nichts anderes ein, als sich über den Schaden zu beklagen, der ihm dadurch entstanden war, dass der Pfarrer als Fastnachtsprinz aufgetreten war?! Einen Schaden kann ich da durchaus erkennen, allerdings dürfte der kaum durch den vorübergehenden Wechsel eines katholischen Priesters von einer Scheinwelt in eine andere verursacht worden sein.
Darf man die Äußerung des Fuldaer Bischofs Algermissen als Ankündigung eines geordneten Rückbaus der noch verbliebenen kirchlichen Strukturen deuten?
Wie in diesem Artikel zu lesen war, hat das Bistum Fulda beschlossen, den kompletten IT-Bereich outzusourcen und künftig eine Cloud-Lösung zu nutzen. Das bedeutet: Eine Institution, die wie keine andere technischen und kulturellen Fortschritt über viele Jahrhunderte rigoros und gewaltsam verhindert hat, die genau ein einziges Buch mit archaischen Märchen, Mythen und Legenden auch heute noch für außerordentlich bedeutsam und …
Wie heute der Presse (1, 2, später auch noch 3) zu entnehmen war, bezog der Fuldaer Bischof Algermissen jetzt Stellung zu dem Vorwurf, an Ostern eine Hasspredigt gehalten zu haben. Seine Predigt habe keineswegs die Absicht gehabt, jemanden zu diffamieren. Anders als diffamierend und beleidigend kann man Aussagen wie diese als klar und frei denkender Mensch aber wahrlich nicht auffassen: «Der Mensch ohne Ostern lebt unter …
Kommentar zu NACHGEDACHT 169: Im Alten das Neue erblicken, Originalartikel verfasst von Christina Leinweber, veröffentlicht am 03.04.16 von Osthessennews Und von diesem Ereignis inspiriert begann ich, alles, was mir bekannt ist, mit neuen Augen zu sehen. Es war ganz einfach: Ich betrachtete Dinge, Menschen und Orte so, als ob ich sie das erste Mal sehen würde. Immer mit der Frage …
Nach dem letzten Hoch Anfang der 1990er Jahre geht es aktuell wieder steil bergauf mit den Kirchenaustritten in Deutschland, wie die Statistik mit Stand 2014 auf der Webseite kirchenaustritt.de zeigt: Ein Blick auf die Austritte im Bistum Fulda könnte eine Erklärung für das auffallend agressive Auftreten des Fuldaer Bischofs Algermissen erklären – wenn die Schäfchen so umfangreich die Herde verlassen, …
Herr Bischof Algermissen, für Ihre Aussage, Menschen ohne den Glauben an die Auferstehungsgeschichte Ihrer Religion seien ein großes Sicherheitsrisiko, erwarte ich eine schriftliche Entschuldigung im Namen aller, die Ihnen und Ihren archaischen Mythen nicht oder nicht mehr glauben.
Was Algermissen in dieser Rede als „Wesentlich“ darstellte, spielt in der realen Wirklichkeit (also dort, wo auch Christen links und rechts schauen, bevor sie über die Straße gehen), keine Rolle.
Kommentar zu „Wir beten für Dich“ Gebetspostkartenaktion: Zur Fastenzeit Barmherzigkeit, veröffentlicht am 01.03.16 von Osthessennews, Verfasser des Originalartikels nicht genannt [Mitorganisator Marius Hübner:] „[…] Ich durfte selbst die Erfahrung machen, dass Gott uns nicht alleine lässt, sondern auf unser Beten hört. […]“* Sehr geehrter Herr Hübner, wie genau stellen Sie sich das konkret vor, dass „Gott uns nicht alleine lässt, …
Kommentar zu ALGERMISSEN: „Kirche muss sich für umfassendes Lebensrecht starkmachen“, Original-Artikel verfasst von bpf/ma, veröffentlicht am 25.12.2015 von osthessennews.de Die Botschaft der Weihnachtsnacht „Fürchtet euch nicht!“ könne man gerade in diesem schwierigen Jahr, das für viele eine Wende sei, als tröstliches und befreiendes Evangelium auf sich beziehen, so Bischof Algermissen. Diese Botschaft verändere den Menschen, der glaube, von Grund auf.* Wer …
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Gern steuere ich wieder mal einen Beitrag des Größten Theologen dieses Jahrhunderts (mindestens) bei. Diesmal als Auszug aus der Antwort…