Der halbe Paulus: Wenn der Körper zum Tempel wird und der Kontext verschwindet – Goldene Rosine am Band für Annette Behnken
Behnken deutet Paulus’ Tempel-Vers zur Selbstannahme um – und unterschlägt den Kontext, der genau das Gegenteil sagt.
Kirchen-, Glaubens- und Religionskritik • Aufklärung • Säkularismus • Humanismus
Behnken deutet Paulus’ Tempel-Vers zur Selbstannahme um – und unterschlägt den Kontext, der genau das Gegenteil sagt.
Conrad Krannich preist den Abendmahlstisch als Ort radikaler Gemeinschaft – dafür erfindet er einen Bibeltext, der so nicht existiert, verschweigt, dass genau dieser Tisch bis heute das wirksamste Ausschlussinstrument des Christentums ist, und empfiehlt am Ende einen Ort „jenseits von wahr und falsch“, den eine aufgeklärte Gesellschaft sich nicht leisten kann.
Johanna Vering feiert im „Wort zum Sonntag“ zum Independence Day die demokratische Gleichheit – und schreibt sie am Ende dem „christlichen Menschenbild“ zu, obwohl die Unabhängigkeitserklärung ein aufklärerisch-deistisches Dokument ist und die Universalisierung ihrer Rechte großenteils gegen kirchlichen Widerstand erkämpft wurde.
Buß deutet das allsehende „Vaterauge“ vom Kontroll- zum reinen Fürsorgesymbol um, blendet dabei die richtende Kehrseite genau desselben Blicks aus – und vereinnahmt eine zutiefst humanistische Ethik des Nicht-nach-der-Oberfläche-Urteilens für ein exklusives theologisches Einheitsversprechen.
Stefan Buß‘ Impuls verkauft ein psychologisch fragwürdiges Schuld-und-Erlösungs-Schema als Heilsbotschaft, pathologisiert normale menschliche Erfahrungen und immunisiert sich rhetorisch gegen jede Überprüfung.
Warum Stefan Buß‘ Bundestheologie historisch, logisch und ethisch nicht überzeugt – eine säkulare Replik.
Warum suchen Gläubige Trost ausgerechnet bei einem Gott, der sie so trostlos erschaffen hat? Eine Analyse zum Impuls „Woher nehme ich Frieden für mein Herz?“ vor dem Hintergrund aktueller religiös aufgeladener Konflikte
Benedikt Welter tarnt religiöse Werbung als psychologische Selbsthilfe: Statt wirksamer säkularer Methoden propagiert er Fasten, Beten und göttliche Abhängigkeit – ein Paradebeispiel für die Vereinnahmung menschlicher Probleme zur Vermarktung von Götterglauben.
Der Jugendgottesdienst tarnt fundamentalistische Glaubensüberzeugungen als offene Reflexion, nutzt historische Halbwahrheiten, logische Fehlschlüsse und emotionale Manipulation, um junge Menschen für eine autoritäre Ideologie zu gewinnen, die Autonomie als Sünde wertet und kritisches Denken durch Bibelgläubigkeit ersetzt.
Buß missbraucht die Fischer-Metapher, um totale emotionale Unterwerfung unter Gott zu fordern, diffamiert dabei rationales Denken als „Halbherzigkeit“, glorifiziert irrationale Hingabe als spirituelle Tugend und macht aus autonomen Menschen gefangene Fische am göttlichen Haken – eine anti-aufklärerische Unterwerfungsrhetorik, die Menschen zu religiösen Nutztieren degradiert.
Stadtpfarrer Buß verkauft religiöse Passivität als Trost, indem er Menschen suggeriert, dass nicht sie selbst, sondern ein Gott für Veränderung, Heilung und Neuanfang zuständig sei – eine Haltung, die Eigenverantwortung untergräbt und reale Handlungsmacht durch illusionäre Hoffnung ersetzt.
Höner instrumentalisiert aktuelle Existenzängste, um einen Gott zu bewerben, der erwiesenermaßen nicht hilft, und verkauft psychologische Selbstberuhigung als spirituelle Weisheit, während die wirklich hilfreichen Elemente – menschliche Solidarität und rationale Vorbereitung – komplett ohne religiöse Zusätze auskommen.
Statt reale Friedensarbeit zu fördern, flüchtet sich Weihbischof Diez in theologische Rhetorik, die politische Verantwortung an eine imaginäre göttliche Instanz delegiert und damit menschliches Handeln entmündigt.
Buß‘ Neujahrsimpuls ersetzt rationale Lebensplanung und menschliche Solidarität durch passive Gottesabhängigkeit und magisches Denken, wodurch er die Eigenverantwortung der Menschen untergräbt und reale zwischenmenschliche Hilfe durch religiöse Metaphern vernebelt.
Buß‘ Text entmündigt Menschen systematisch, indem er menschliche Leistung und Verantwortung einem unsichtbaren Gott zuschreibt und aktive Zukunftsgestaltung durch passives Gottvertrauen ersetzt.
Voller Erwartung: Wie religiöse Rhetorik konkrete Handlungsaufforderungen durch vage Hoffnungen ersetzt und dabei wesentliche argumentative Schwächen offenbart.
Pfarrerin Prumbaum instrumentalisiert menschliche Trauer und emotionale Verletzlichkeit, um unbelegte Jenseitsversprechen zu verkaufen.
Religiöse Leidumdeutung statt echter Hilfe: Wie Psalm-Poesie menschliche Autonomie durch übernatürliche Vertröstung ersetzt.
Heute untersuchen wir, inwieweit die Allerheiligen-Predigt von Weihbischof Diez im Fuldaer Dom aus rationaler Sicht intellektuell unredlich und potenziell schädlich ist.
Stefan Buß verschleiert durch unbelegte Jenseitsversprechungen eine ehrliche Auseinandersetzung mit dem Tod, während gerade die Anerkennung unserer Sterblichkeit den wahren Wert und die Würde des gegenwärtigen Lebens offenbart.
Wer hofft, handelt: Diesmal scheitert Pfarrer Beck beim Versuch, Gottvertrauen als brauchbare Hoffnungsquelle fürs Diesseits zu verkaufen.
Wie jedes Jahr wird diesmal der ESC für religiöse Zwecke vereinnahmt. Außerdem betrügt Frau Schardien ihr Publikum mit einer Falschdarstellung des biblischen Massenmörders und Extremisten David.
Statt auf seine Mitmenschen solle man besser auf den Kriegsgott aus der biblisch-christlichen Mythologie vertrauen, meint Pfarrer Welter.
Streitsüchtig solle man sein, um Konflikte zu lösen – aber nur, nachdem man mit einem Segen für eine „Brise Heiliger Geist“ gesorgt hat, weiß Frau Schardien.
Gastbeiträge geben die Meinung der Gastautoren wieder.
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Welchen Gott meinst du Konkret? Der Abrahamitische kanns nicht sein, denn schon dutzente andere Götter haben lange vor diesem bereits…