Impulse von Stefan Buß
Stefan Buß ist Stadtpfarrer in Fulda. Seit März 2020 verschickt er kurze geistliche Impulse – anfangs täglich per WhatsApp, seit Juli 2020 zweimal wöchentlich, mittwochs und samstags. Verbreitet werden sie unter anderem über Osthessen|News, kinzig.news und Hit Radio FFH, dazu als Video in der Mediathek und gesammelt in Buchform.
Regional ist die Reichweite beträchtlich – und die Impulse werden überall unkommentiert weitergereicht. Hier werden sie kommentiert: inzwischen fast 180 Analysen aus säkular-humanistischer Sicht.
Wie wir prüfen
Jeder Beitrag durchläuft dieselben Fragen:
- Der Substituierbarkeitstest. Lässt sich die Aussage vollständig in säkulare Sprache übersetzen, ohne dass etwas verloren geht? Wenn ja, trägt die Theologie zur Sache nichts bei – sie etikettiert dann nur, was ohnehin gilt.
- Die Zitatprüfung. Stimmt das Zitat wörtlich? Stammt es von der genannten Person? Und sagt diese Person im Original das, wofür sie hier in Anspruch genommen wird?
- Die Kontextprüfung. Was steht unmittelbar vor und nach der zitierten Stelle – und hält die Deutung stand, wenn man den Rest mitliest?
Muster, die sich wiederholen
- Umetikettierung. Etwas Alltägliches – ein Biergarten, ein Riesenrad, ein offenes Kirchenportal – wird zum religiösen Zeichen erklärt, obwohl es ohne diese Deutung genauso funktioniert.
- Der falsche Kronzeuge. Ein prominenter Name wird zitiert, dessen eigene Position der Deutung widerspricht – oder dessen Zitat gar nicht von ihm stammt.
- Vereinnahmung. Säkular-humanistische Werte werden als christliches Erbe reklamiert.
- Recycling. Ältere Impulse kehren wortgleich wieder, ohne Kennzeichnung.
Häufige Fragen
Wer ist Stefan Buß? Katholischer Stadtpfarrer in Fulda, der seine Impulse über regionale Medien und Verteiler verbreitet.
Wo erscheinen die Impulse? Unter anderem bei Osthessen|News, kinzig.news und Hit Radio FFH sowie als Buchreihe.
Wie oft erscheinen sie? Seit Juli 2020 zweimal in der Woche, mittwochs und samstags.
Warum kritisiert ihr sie? Weil sie überall ungeprüft weitergereicht werden. Wo Behauptungen über Herkunft, Zitate und Kontext aufgestellt werden, sind sie auch überprüfbar.
Zum Einstieg
- Der falsche Schweizer und das vereinnahmte Licht – Albert Schweitzer als Kronzeuge, der in die andere Richtung aussagt
- Gottes Haus hat keine Zugangsbeschränkung? Ein Blick ins Kirchenrecht – was das Kirchenrecht dazu tatsächlich sagt
- Wer Kritik für Gezwitscher hält, prüft auch keine Zitate – Don Bosco, Philipp Neri und eine Verwechslung
- Big Father is watching you – das allsehende Auge als reiner Liebesblick
- Leichtes Gepäck, überflüssiger Gott – der Substituierbarkeitstest am Ferien-Impuls
Tragen, ohne zu verstehen: Stefan Buß‘ Esel-Impuls als Lob der Fügsamkeit
22. August 2026
Buß' Esel-Impuls lobt Gehorsam ohne Einsicht, wiederholt einen Text von 2025 und lässt das reale Tier vollständig aus – eine säkulare Analyse.
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Brauchen wir den Wettersegen noch? Fulda hat die Frage schon einmal beantwortet
19. August 2026
Stefan Buß versichert, beim Wettersegen gehe es nicht um „Wunsch-Wetter“ – und zitiert vier Sätze später eine Formel, die exakt das bestellt: Regen, keine Trockenheit, kein Hagel, kein Blitz; die Institution, die diesen Segen spricht, hat in Fulda einmal 250 Menschen verbrennen lassen, weil sie dem Wetter geschadet haben sollten.
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Beschlossene Himmelfahrt: Wie ein Dogma von 1950 zum Fest der Hoffnung wird
15. August 2026
Stefan Buß feiert die leibliche Aufnahme Mariens als „Fest der Hoffnung“ – und verschweigt, dass es dafür keinen einzigen biblischen Beleg gibt und die Kirche das Ereignis erst 1950 per Dekret zur Glaubenspflicht erklärt hat. Und natürlich ist die versprochene Hoffnung nichts weiter als ein rein fiktiver (Selbst-)Betrug.
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Fundbüro Himmel: Wie aus dem verlorenen Schlüssel der verlorene Mensch wird
12. August 2026
Stefan Buß' Antonius-Impuls macht aus dem verlorenen Schlüssel den verlorenen Menschen. Eine Analyse der Äquivokation, der geglätteten Legende, des falsch zitierten Gleichnisses - und dessen, was der eigene Katechismus zum Versprechen vom Nicht-endgültig-verloren-Sein sagt.
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Der falsche Schweizer und das vereinnahmte Licht
8. August 2026
Stadtpfarrer Stefan Buß macht Albert Schweitzer zum Kronzeugen für ein Licht, das angeblich aus der „Liebe zu Jesus Christus“ erwächst – dabei stimmt schon die Herkunftsangabe nicht, und Schweitzers eigene Theologie widerspricht der Vereinnahmung so gründlich wie kaum eine andere.
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Gottes Haus hat keine Zugangsbeschränkung? Ein Blick ins Kirchenrecht
5. August 2026
Buß deutet ein offenes Kirchenportal als Zeichen bedingungsloser Zugänglichkeit, während das Kirchenrecht seiner eigenen Institution Taufe, Konfession, Lebensform und Geschlecht als Zugangsbedingungen festschreibt – und der Vorgänger-Impuls, für den er sich einleitend entschuldigt, unverändert falsch online steht.
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Wer Kritik für Gezwitscher hält, prüft auch keine Zitate
1. August 2026
Buß schreibt einen Don-Bosco-Spruch dem falschen Heiligen zu, erklärt eine stoische Alltagsweisheit zum christlichen Alleinstellungsmerkmal und empfiehlt ausgerechnet der Institution, deren eigene Aufarbeitungskommission Gleichgültigkeit gegenüber Betroffenen protokolliert hat, kritische Stimmen als Vogelgezwitscher zu behandeln.
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Big Father is watching you – Buß und die Umetikettierung der Überwachung
4. Juli 2026
Buß deutet das allsehende „Vaterauge“ vom Kontroll- zum reinen Fürsorgesymbol um, blendet dabei die richtende Kehrseite genau desselben Blicks aus – und vereinnahmt eine zutiefst humanistische Ethik des Nicht-nach-der-Oberfläche-Urteilens für ein exklusives theologisches Einheitsversprechen.
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Leichtes Gepäck, überflüssiger Gott – und warum er trotzdem nie fehlt
1. Juli 2026
Stefan Buß verkauft einen vollständig säkularen Rat zur Entschleunigung – langsamer werden, Ballast ablegen, sich auf das Wesentliche besinnen – als geistliche Einladung; streicht man den Gottesbezug, bleibt die Botschaft unbeschädigt, was zeigt, dass das Religiöse hier Dekor ist und primär der Erhaltung des Rahmens dient, nicht den Menschen.
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Ein Gott, der nach Bier riecht – und beim Vertuschen danebensteht
27. Juni 2026
Buß verlegt den Gottesdienst in den Biergarten und deutet dessen rein weltliche Geselligkeit als Gottesnähe – der Substituierbarkeitstest fällt hier so eindeutig aus wie nie zuvor, und die nebenbei behauptete Allgegenwart Gottes wird, ernst genommen, zur Theodizee-Falle.
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Maske ab: Wie sich die Kirche selbst säkularisiert – und die Werte vereinnahmt, die gegen sie erkämpft wurden.
24. Juni 2026
Buß' Hessentag-Nachlese wird zur Strategiebilanz: Wie die Kirchen säkular-humanistische Werte für sich vereinnahmen – und den eigentlichen Schritt schuldig bleiben.
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Gnade mit Öffnungszeiten: Buß‘ Bericht aus der Segensgondel
20. Juni 2026
Buß’ „Segensgondel“ verkauft ein psychologisch leicht erklärbares Höhenerlebnis als Segen „von etwas Größerem“ – und bindet ausgerechnet die theologisch unverdienbare Gnade an Ticket, Öffnungszeiten und einen Zwei-Tage-Countdown.
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Buß‘ „Herzzeit“: Kaffee, Kuchen und ein optionaler Gott
17. Juni 2026
Buß bewirbt die „Herzzeit" in der Severikirche – und gesteht dabei selbst ein, dass das Religiöse optional ist. Eine säkular-humanistische Analyse des vierten Hessentags-Impulses.
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Hessentagskirche 2026 in Fulda: Im Glauben uneins – im Herzen eins
13. Juni 2026
Buß feiert die „Hessentagskirche“ als Einheitserlebnis. Doch was verbindet, ist das Menschliche – Musik, Nähe, Stille –, nicht das Religiöse, das die Konfessionen gerade trennt.
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Buß fiebert – über die sakrale Aufladung des Belanglosen
10. Juni 2026
Wie Stefan Buß einen profanen Festtermin in sakrale Vorfreude verwandelt – und Skepsis zur Herzenshärte erklärt.
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Buß‘ Bauchrednerpuppe Bonifatius
6. Juni 2026
Buß lässt den Hl. Bonifatius zu Fulda sprechen. Der erfundene Heilige widerspricht dem historischen auf ganzer Linie – eine säkulare Analyse.
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Fronleichnam 2026: In Katholistan nichts Neues…
3. Juni 2026
Pfarrer Stefan Buß verkauft seinen Fronleichnams-Impuls von 2021 fünf Jahre später Wort für Wort als neuen Text – inklusive einer eucharistischen Behauptung, die so gebaut ist, dass sie sich gegen jede Überprüfung immunisiert.
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Glaubensmut oder fränkische Machtpolitik? Pfarrer Buß, Bonifatius und die Kunst der frommen Geschichtsschreibung
30. Mai 2026
Buß deutet Bonifatius als Glaubenszeugen – Historiker und sogar katholische Quellen sehen Raubmord, Machtpolitik und nachträgliche Legende.
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Stadtpfarrer Buß als Geisterbeschwörer
27. Mai 2026
Warum Stefan Buß' Pfingsttext den Heiligen Geist unwiderlegbar macht und menschliche Solidarität als Gottesbeweis vereinnahmt.
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Werbeblock: Stefan Buß und das Loretto-Pfingstfest in Hilders
23. Mai 2026
Buß’ Pfingst-Impuls wirbt für ein Festival der konservativ-charismatischen Loretto-Bewegung, ohne deren Profil zu benennen.
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Pfingsten bei Stefan Buß: Wenn „Offenheit“ alles ersetzt und „Wirken“ nichts beweist
20. Mai 2026
Stefan Buß' Pfingstimpuls verkauft universale menschliche Tugenden als Wirken des Heiligen Geistes, schützt diese Behauptung durch konsequente Unfalsifizierbarkeit und wertet en passant jene säkularen Verfahren ab, die nachweislich Fortschritt produzieren.
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Hab Mut, steh auf!: Kritik zum Impuls vom Katholikentag 2026 in Würzburg
16. Mai 2026
Stefan Buß' „Hab Mut, steh auf!"-Impuls vom Katholikentag 2026: Eine säkular-humanistische Analyse der hohlen Aufrichtungsrhetorik.
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Christus herrscht? Drei Mechanismen in Stefan Buß‘ Himmelfahrts-Impuls
13. Mai 2026
Buß' Himmelfahrts-Impuls aus säkular-humanistischer Sicht: Mythologie mit Selbstimmunisierung, Wertevereinnahmung, kosmische Selbstüberhöhung.
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Gedanken zu: Stefan Buß: „Euer Herz lasse sich nicht verwirren!“
10. Mai 2026
Stefan Buß' Impuls funktioniert als pastorale Beruhigungsmaschine: Er löst diffuse "Verwirrung" durch eine Beziehungssemantik auf, vereinnahmt universal-humane Tugenden für den christlichen Weg und ersetzt das fehlende Diesseits-Argument durch die Aussicht auf "viele Wohnungen" im Jenseits.
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