Wie kann die Bibel moralische Orientierung geben?
Wie eine Antwort auf fragen.evangelisch.de zirkulär begründet, welche Bibelstellen heute noch moralisch gelten sollen – ohne verlässliches Prüfkriterium.
Kirchen-, Glaubens- und Religionskritik • Aufklärung • Säkularismus • Humanismus
Wie eine Antwort auf fragen.evangelisch.de zirkulär begründet, welche Bibelstellen heute noch moralisch gelten sollen – ohne verlässliches Prüfkriterium.
Ein Blick auf die strukturelle Unbrauchbarkeit religiöser Moral: Der Katholikenrat Fulda hat recht – aber wer Menschenwürde mit der Bibel begründet, übersieht, dass aus derselben Quelle auch das Gegenteil folgen kann.
Ausgerechnet den Gottessohn aus der biblisch-christlichen Mythologie präsentiert Pastoralreferentin Lissy Eichert als Protagonisten für die Überwindung von Spaltung und erweist ihrer wahrscheinlich guten Absicht damit einen Bärendienst.
Diesmal scheitert Frau Schardien an dem Versuch, biblische Aussagen zum Thema „Fluch und Segen“ irgendwie unverfänglich erscheinen zu lassen.
Pastorin Behnken rät dazu, gewisse Entscheidungen an einem Ort jenseits von richtig oder falsch zu treffen. Mit ihrer Auswahl eines biblischen Halbsatzes belegt sie, dass das Christentum zu ethischen Fragen nichts Sinnvolles beizutragen hat.
Frau Eichert versucht, die „Bergpredigt“ als geeignete Moralquelle in Bezug auf den Umgang mit religiös motiviertem Terror darzustellen.
Mit seiner Interpretation vom Gleichnis vom Sämann zeigt Pastor Rommert, dass seine „Heilige Schrift“ für ethische Standards unbrauchbar ist.
Pfarrer Beck fragt, wie wir in Zukunft leben wollen. Seine Parallelen zwischen „Konvivialisten“ und dem Christentum sind wenig überzeugend.
Frau Schardien macht den „Knecht Ruprecht“ zum „Controller“, der Erwachsene dabei helfen soll, eigenes Fehlverhalten zu erkennen.
Pfarrerin Schardien hält es offenbar für sinnvoll, ihren Gott um Vergebung von Schuld zu bitten, die sie gar nicht selbst zu verantworten hat.
Frau Behnken könnte kotzen, weil Europa seine Werte an der Außengrenze verkauft. Welche Rolle will, kann und soll der christliche Glaube dabei spielen?
Ist das, was Frau Eichert als „spirituelle Intelligenz“ bezeichnet eine sinnvolle Grundlage für ethische Standards im Bezug auf Künstliche Intelligenz?
Welchen Beitrag kann Religion zum Diskurs um Ethikfragen leisten, etwa zum Thema medizinische Forschung und Gentechnik? Wenig erstaunlich: Offenbar keine.
Milliarden für die Raumfahrt, obwohl Menschen auf der Erde leiden? Verkürzte und religiös vernebelte Ansichten zu ethischen Fragen zur Weltraumforschung.
Herr Beck kritisiert Ausbeutung und unfaire Arbeitsbedingungen. Aber wie sieht es hier bei der katholischen Kirche aus und was taugt der heutige Bibelvers?
Und täglich grüßt das Murmeltier: Gemeint ist weder das Wort zum Sonntag, noch die himmlische bzw. höllische Ewigkeit aus der christlichen Glaubenslehre.
Wiedermal tut Frau Lander so, als habe die biblisch-christliche Glaubenslehre etwas mit Liebe zu tun. Wir erfahren außerdem von Bäckerproblemen im Jahre 0.
Sein Glaube hatte Willi Graf darin bestärkt, sich ethisch richtig zu verhalten, während der gleiche Glaube bei anderen Menschen das Gegenteil bewirkt hatte.
Eignet sich die biblische Legende von Judas Iskariot, um die ethischen Konsequenzen von Verrat zu beleuchten? Was wäre geschehen, wenn Judas Jesus nicht verraten hätte? Und hätte er sich überhaupt anders entscheiden können?
Feindesliebe sei eine Aufforderung in der Bibel, heißt es im heutigen Wort zum Sonntag. Aber wie sieht es damit eigentlich bei Jesus selbst aus?
Gerechtigkeit ist ein schwer fassbarer Begriff. Götterlegenden eignen sich nicht mehr als Grundlage dessen, was heute als gerecht angesehen wird.
Wort zum Wort zum Sonntag (öffnet in neuem Tab) zum Thema Frust: „Aufstand der Frustrierten“, gesprochen von Dr. Wolfgang Beck (kath.), veröffentlicht von ARD/daserste.de am 10.11.2016 Papst Franziskus hat das schon 2013 auf ganz andere Weise allen Menschen in Erinnerung gerufen, indem er von einer „Mentalität“ spricht, die allen Menschen ein Teilnehmen am gesellschaftlichen Leben ermöglicht. Bei Papst Franziskus hat …
Respektloses Verhalten ist nicht okay. Aber nicht, um einer angeblichen Bestrafung durch Höllenqualen zu entgehen, sondern der Mitmenschen wegen ist Respekt geboten.
Zur Klarstellung eines modernen ethischen Standpunktes sind Seligpreisungen nicht wirklich geeignet. Weder die biblischen, noch selbst erfundene.
Gastbeiträge geben die Meinung der Gastautoren wieder.

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