Argument #8: „Gott kann man nicht mit dem Verstand finden, nur mit dem Herzen“
„Gott kann man nicht mit dem Verstand finden, nur mit dem Herzen.“ Doch hat der Glaube an Gott wirklich nichts mit dem Verstand zu tun?
Kirchen-, Glaubens- und Religionskritik • Aufklärung • Säkularismus • Humanismus
„Gott kann man nicht mit dem Verstand finden, nur mit dem Herzen.“ Doch hat der Glaube an Gott wirklich nichts mit dem Verstand zu tun?
„Wenn man Gott ehrlich sucht, findet man ihn auch.“ – Es gibt unzählige Menschen, die keinen gefunden haben oder die bei anderen Göttern gelandet sind.
„Glaube ist etwas ganz Alltägliches. Man kann auch nur glauben, dass einen sein Partner liebt.“ Aber: Etwas ohne Anhaltspunkte zu glauben, ist unvernünftig.
«An Gott muss man halt glauben» – Wie würden Gläubige wohl auf das Argument reagieren: «Vertrauen Sie einfach darauf, dass Gott nicht existiert.» ?
Solipsismus: „Man muss nicht alles beweisen – man kann nicht einmal beweisen, dass die Realität existiert.“ – Das ist strenggenommen richtig.
Atheismus ist auch nur ein Glaube? Nicht zwangsläufig. Wer nicht an Gott glaubt, muss nicht zwingend behaupten, es gebe keine Götter.
Die neue EU-Datenschutzverordnung gilt für die kath. Kirche nicht. Herr Woelki weiß, dass sein Gott ihn auch so durch und durch kennt – wie im Kinderlied.
Ohne Erbsünde war die Kreuzigung sinnlos: Die Erkenntnisse der Evolutionsbiologie hebeln das Fundament der christlichen Theologie vollständig aus.
Argument #2: „Nur weil etwas nicht nachweisbar ist, ist es nicht inexistent.“ – Stimmt. Aber das behauptet hier auch niemand.
Wenn sich mit einem Argument eine riesige Anzahl absurder Behauptungen verteidigen lässt, ist es ein schlechtes Argument.
In unserer neuen Serie „Religiöse Argumente unter der Lupe“ veröffentlichen wir ab sofort interessante Beiträge von Scrutator – Ungeschminkte Bibelkritik.
Für Frau Rabe-Winnen ist die Gleichzeitigkeit von Freud und Leid schwer zu ertragen. Zur Vereinfachung denkt sie sich einen Gott aus, der sie liebt.
Himmlischer Videobeweis: Wiedermal nutzt Bischof Woelki ein aktuelles Thema, um Einblicke in seine skurrile religiöse Vorstellungswelt zu geben.
Um zu verstehen, was Sinn bedeutet, muss man es in seine drei Bestandteile zerlegen. Der Begriff Sinn ist mehrdeutig, aber die Bedeutungen hängen zusammen.
Der katholische Priester Jan Kremer legt sein Amt nieder und entscheidet sich für Liebe statt für Zölibat. Menschen nicht nur in Fulda begrüßen den Schritt.
In einem Gastbeitrag beleuchtet Ingo Eitelbach die Hintergründe einer Märtyrer-Feier, die die katholische Kirche in Lübeck veranstaltet.
Herr Welter warnt mit Blick auf Europa davor, dass Irrationalität populär wird. Aber wie rational ist die „Begegnung mit Gott“, für die er sich engagiert?
Kräht der Pfarrer seinen Mist,
bleibt meine Ansicht, wie sie ist.
Spricht der Papst zum Kardinal,
so ist mir das kreuzpiepegal.
Ingo war zur Unterstützung des Kunstaktion 11. Gebot beim Kirchentag 2018 in Münster und berichtet von seinen Eindrücken.
Gerade macht ein Video über eine Kindesmisshandlung in der Kirche die Runde. Ein Pfarrer ohrfeigt ein Baby bei einer Taufe, weil es nicht aufhört zu weinen.
Wer die Bibel anders interpretiert als Frau Behnken, begeht in ihren Augen Missbrauch der Bibel. Aber warum sollte ihre eigene Sichtweise richtiger sein?
Postkartenspruch auf einer Karte mit drei Kreuzen: „Es gibt noch Plätze auf der Welt, an denen man kurz innehält.“ Eine Ergänzung gibts von uns dazu.
Sollte sich der biblisch-christliche Gott Jahwe jemals eine Todo-Liste für sein irdisches Wirken erstellt haben, dann könnte die so aussehen:
Kardinal Woelki erklärt, wie Christen sich den Himmel vorstellen. Die vielen WIdersprüche und Absurditäten scheinen ihn dabei nicht im Geringsten zu stören.
Gastbeiträge geben die Meinung der Gastautoren wieder.
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Wer nicht leuchten und strahlen will, wie die Heilsverkünder wird ausgelöscht wie ne Kerze. Der überwiegende Teil der Menscheit ist…